Gesundheitskongress des Westens

Krankenkassen fordern Bekenntnis der künftigen Bundesregierung für eine stabile GKV-Finanzierung, die Pflege ruft nach radikalen Reformen, die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert, die Krankenhauslandschaft zu reformieren und die Kliniken konsequent für die ambulante Versorgung zu öffnen: Die gesundheitspolitischen Baustellen der kommenden Legislatur sind gewaltig. Und die Zeit drängt. Nicht verwunderlich, dass die zuständigen Verbände mit ihren Forderungen bereits während der Sondierungsgespräche massiv in die Öffentlichkeit gehen.

Eins der kontroversesten Themen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen ist der Klimaschutz. Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. Das Gesundheitswesen ist gleich in doppelter Hinsicht betroffen: Einerseits ist das Gesundheitswesen selbst für rund fünf Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, andererseits sind die Akteure im Gesundheitswesen zuallererst mit den Folgen des Klimawandels für die menschliche Gesundheit konfrontiert. Der Gesundheitssektor trägt deshalb eine besondere Verantwortung, steht aber gleichzeitig unter Handlungsdruck. Es wäre allerdings falsch, den Klimaschutz nur als Kostenfaktor zu betrachten. Er bietet auch Chance für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft.

Die zweitägige Veranstaltung ist der führende Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands. Zu den Teilnehmern zählen Klinikmanager, Ärzte, Verantwortliche aus Gesundheitspolitik und -unternehmen, aus Forschung und Wissenschaft sowie der Pflege.

Termin: 30. und 31. März 2022
Veranstaltungsort: Köln | Kongresszentrum Gürzenich
http://www.gesundheitskongress-des-westens.de